5 Vorteile einer Plattform-Ökonomie

Was ist eine digitale Plattform?

Die s.g. Plattform-Ökonomie ist Bestandteil der derzeitigen digitalen Transformation und somit eine zentrale Herausforderung der Zukunft.

Die Aufgabe einer Plattform ist es, Transaktionen zwischen Kunden und Anbietern zu vermitteln. Grundsätzlich handelt es sich daher um Markt- und Austauschplätze. Je höher die Nutzerzahlen sind, desto mehr wird von einer “Plattform” gesprochen. Außerdem kann sich eine Plattform auf Endverbraucher oder Kooperationen von Unternehmen fokussieren. Daher unterscheidet man zwischen B2B- und B2C-Plattformen.

Bekannte Beispiele für diese Entwicklung sind die sozialen Netzwerke, Online-Handelsplätze, Reise- und Mobilitätsplattformen. Darüber hinaus gibt es digitale Plattformen auch in anderen Bereichen.

Zentraler Nutzer einer Plattform liegt in der größeren Transparenz zu Angeboten und Bedarf von Kunden und Anbietern. Durch das Bündeln von Angeboten sowie einen transparenten und intuitiv funktionierenden Marktplatz, können enorme Mehrwerte für Kunden geschaffen werden. Solche Mehrwerte binden Kunden langfristig an die digitale Plattform.

Welche Relevanz haben digitale Plattformen?

Betrachtet man die stark ansteigende gesamtwirtschaftliche Bedeutung digitaler Plattformen, sprechen die fünf weltweit größten Plattform-Unternehmen (GAFAM) eine deutliche Sprache: Eine Marktkapitalisierung von mehr als 4,5 Billionen Euro. Vergleichsweise betrug das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2019 rund 3,44 Billionen Euro.

Um die Relevanz digitaler Plattformen tiefgreifend zu verdeutlichen, zeigt eine Bitkom-Studie aus dem Jahr 2020 interessante Fakten auf: Insbesondere der Handel erkennt die Bedeutung von digitalen Plattformen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen gibt an, bereits eine Plattform-Strategie zu verfolgen. 60 % der Befragten der Handelsbranche sehen die Auswirkungen für ihr Unternehmen eher oder ausschließlich als Chance. Die Studie verdeutlicht ebenfalls, dass digitale Plattformen in mehr als 80 % der Fälle Chefsache sind und somit einer hohen Priorität zugeordnet werden.

Mit einem Blick in die Zukunft sind sich über 70 % der Befragten einig, dass digitale Plattformen in 10 Jahren nicht nur relevant für die weltweite Wirtschaft haben werden, sondern sich auch auf die individuellen Branchen und Unternehmen auswirken werden.

5 Vorteile der Plattform-Ökonomie

  1. Umsatzsteigerung: IT- und Cloud-Plattformen ermöglichen eine hohe Skalierbarkeit und somit eine Umsatzsteigerung.
  2. Marktzugang: Über digitale Plattformen erhalten Unternehmen Zugang zu bislang unerreichten Märkten oder Kunden(-gruppen). Die Plattform-abhängigen Netzwerkeffekte vergrößern potenzielle Kundengruppen zusätzlich.
  3. Leistungsportfolio: Digitale Plattformen bieten die Möglichkeit, Kunden neue Services zu bieten, welche zuvor nicht vorhanden waren.
  4. Kundenverständnis: Über digitale Plattformen können Daten gesammelt und dadurch das Kundenverhalten besser analysiert werden.
  5. Zukunftsfähigkeit: Digitale Plattformen ermöglichen es, die Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft von Unternehmen ohne hohe eigene IT-Leistung zu sichern.

Photo by Carlos Muza on Unsplash

Über den Autor
 

Christopher Schröder ist Marketing-Spezialist bei Snabble. Er hat einen Master in Unternehmenskommunikation und coacht ein Football-Team.
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