VR Payment Studie: Die Digitalisierung des stationären Einzelhandels – Händler sind bereit

In den letzten Jahren wurde der stationäre Einzelhandel immer stärker mit dem E-Commerce konfrontiert. Die Einkaufsprozesse sind gemütlich und die Abläufe funktionieren hier reibungslos – was dazu führt, dass immer mehr stationäre Geschäfte in ihrer Existenz bedroht werden. Der Handel ist gezwungen mit dem Komfort des Internethandels mitzuhalten. Hieraus ergibt sich, dass sich Händler des stationären Handels hinsichtlich der Digitalisierung ihrer Geschäfte wichtige Fragen stellen: Welchen Stellenwert hat die Kasse? Welche Möglichkeiten zur Optimierung hat der Handel? Und wie realistisch ist die Umsetzung? Diese Fragen hat der Paymentspezialist VR Payment zusammen mit dem EHI Retail Institute den Top-Händlern und Führungskräften aus verschiedensten Branchen gestellt und interessante Antworten bekommen.

Die entscheidenden Faktoren am Point of Sale

Die Qualität der Waren ist allen Händlern der wichtigste Aspekt in ihren Geschäften. Eine effiziente Abwicklung des Einkaufs in Bezug auf die Bezahlung und den Checkout ist für fast alle befragten Händler sehr wichtig und wichtig. Ebenso die Gewährleistung reibungsloser Prozesse. Nicht nur die Abläufe, sondern auch die Warenpräsentation und Kundenberatung stehen hoch auf der Liste der wichtigsten Bestandteile eines Ladengeschäftes. Problematisch wird es, wenn sich diese Aspekte gegenseitig behindern. Personalmangel führt häufig zu überforderten Angestellten, die eine attraktive Warenpräsentation und eine effiziente Verkaufsabwicklung nicht mehr leisten können. Häufig hängt dies auch mit mangelnder Kundenberatung zusammen, wenn Personal für Beratung und Warenverräumung gleichzeitig für die Kasse zuständig ist.

Der Kassenbereich aus Händlerperspektive

Der Kassenbereich ist der erfolgbringende Abschluss des Einkaufsprozesses. Darum ist es umso wichtiger, dass alle Abläufe an diesem Ort reibungslos verlaufen, damit Um- und Absätze erzielt werden können. Für ganze 96 Prozent der befragten Händler ist eine ressourceneffiziente Abwicklung des Einkaufs der wichtigste Aspekt im Kassenbereich, gefolgt von einem hohen Durchsatz. Hier spiegelt sich wider, was auch den Konsumenten am wichtigsten ist: der erfolgreiche Ein- bzw. Verkauf. Den Händlern ist außerdem wichtig, ihre Kunden kennenzulernen und zu beraten – jedoch nicht im Bereich der Kasse. Hier sollen sich die Kunden nicht lange aufhalten, sondern effizient abgewickelt werden.

Potenziale smarter Shopkonzepte unter Einsatz neuer Technologien

Im Zuge des digitalen Wandels hat sich eine Menge hinsichtlich neuer Shopkonzepte und Technologien getan. Zuletzt hat Amazon mit einem neuen vollautomatischen Supermarkt-Konzept für Schlagzeilen in der Welt gesorgt. Die befragten Händler beurteilen die Potenziale solcher neuen Shopkonzepte deutlich positiv. Diese werden hauptsächlich im Bezug auf Möglichkeiten zur Automatisierung, Effizienzsteigerung und Kundenkommunikation verstanden. Ein großer Teil ist überzeugt, dass mithilfe dieser Technologien Prozesse automatisiert, Mitarbeiter effizienter eingesetzt und Kundenwünsche besser verstanden werden können.

Zudem sehen mehr als 80 Prozent der Händler ein großes Potenzial in mobilen Bezahlmöglichkeiten und zeigen sich interessiert, diese in ihr Geschäft zu integrieren. Dieses geht einher mit der Zusammenführung von Online- und Offline-Einkauf, die 70 Prozent der Händler als interessant oder sehr interessant bewerten. Ebenfalls interessant für ihr Geschäft finden weit mehr als die Hälfte der Händler alternative Kassen wie Self-Checkout.
Entgegen der Befürchtung von Kunden ist es für die befragten Händler eher weniger von Interesse, die aktuellen Entwicklungen am PoS für das Sammeln und Nutzen zusätzlicher Datenpunkte einzusetzen.

Kassiererloses Geschäft – mehr als nur eine Vision

Die Digitalisierung wird im Handel angenommen und ernsthaft in Betracht gezogen. Die Hälfte der befragten Händler hält es für wahrscheinlich, dass kassenlose Stores in Zukunft flächendeckend eingesetzt werden. Obwohl kassenlose Konzepte nicht für alle Handelsbranchen geeignet sind, kann sich schon jeder dritte Händler vorstellen, sein Geschäft ohne klassische Kasse zu betreiben.

Sowohl konsumentenseitig als auch von Seiten der Händler ist man sich einig: Der Handel profitiert von neuen Technologien, die eine ressourceneffiziente Abwicklung des Einkaufs und reibungslose Abläufe ermöglichen. Dabei sind sowohl die Händler als auch die Konsumenten bereit, den Schritt in unbekannte neue Technologien zu wagen, um eine optimierte Customer Journey zu erreichen.

Aus der Studie geht hervor, dass sich Kunden einen schnelleren Bezahlprozess und weniger Stress im Kassenbereich wünschen. In einem Geschäft, das mit Snabble ausgestattet ist, erreichen Kunden bis zu 60 Prozent schnellere Checkouts und eine um 33 Prozent gesteigerte Zufriedenheit. Mithilfe von Checkout-Alternativen von Snabble kann Kassenpersonal entlastet werden, sodass sie ihre Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Tätigkeiten im Geschäft richten können. Dabei werden klassische Kassiertätigkeiten an den Kunden abgegeben. Fließende Abläufe und entlastetes Personal sind so wieder möglich.

Nicht nur Self-Checkout-Stelen und eine Scan-and-Pay-App, sondern auch gänzlich automatisierte Geschäfte sind mit Snabble möglich. Parallel zum neuen Shopkonzept von Amazon ist Snabble zusammen mit tegut… dem Global Player zuvorgekommen und hat das erste kassiererlose Geschäft Deutschlands namens “tegut... teo” eröffnet. Kunden können nun selbstbestimmt und unabhängig ihre Einkäufe tätigen. Da sich teo bisher im ländlichen Gebiet befindet, wird hier die Lebensmittelversorgung mit einem Vollsortiment gewährleistet. Dies löst mitunter die Problematik personellen Mangels in ländlichen Gebieten.

Auch der Sicherheitsanspruch hat bei Snabble höchste Priorität. Bei der Benutzung von Snabble werden keine persönlichen Daten aufgenommen und gespeichert. Es ist keine Registrierung nötig und auch der Hygienefaktor ist hier gegeben: Kunden brauchen keine Terminals oder Hand-Self-Scanner anzufassen, die gemeinschaftlich genutzt werden – das eigene Smartphone ersetzt Terminal und Scanner und ermöglicht so kontaktloses Bezahlen. Im Vergleich zu Self-Scan-Lösungen von anderen Anbietern ist Snabble somit auch in puncto Datenschutz klar die präferierte Option der Kunden.

Über den Autor
 

Milijana Lucic is an account manager for self-checkout solutions at Snabble. She is currently working on her masters degree in economics.
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